Was ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)?
Erklärung
Immer wenn ein externer Dienstleister – etwa ein Hosting-Anbieter, eine Software-as-a-Service-Lösung oder ein E-Mail-Marketing-Tool – personenbezogene Daten im Auftrag eines Unternehmens verarbeitet, schreibt die DSGVO einen schriftlichen Auftragsverarbeitungsvertrag vor. Er legt unter anderem Gegenstand, Dauer, Art und Zweck der Verarbeitung sowie die Pflichten des Auftragsverarbeiters fest.
Praxisrelevanz für Unternehmen
Ohne gültigen AVV haftet das beauftragende Unternehmen für Datenschutzverstöße des Dienstleisters mit. Bei vielen alltäglich genutzten Diensten – Cloud-Speicher, Buchhaltungssoftware, Newsletter-Tools – ist ein AVV zwingend erforderlich und sollte regelmäßig auf Aktualität geprüft werden.
Verwandte Begriffe & Leistungen
Fragen zu Was ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)??
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